Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Jeſus, ſagte es in ihm, ſie ſind es, da ſitzen ſie! Sollte er ſich nahen, ſich entfer⸗ nen? Er ſtand ſtill, beſann ſich und fuͤrch⸗ tete, daß ſeine unerwartete Erſcheinung ei⸗ nen Schreck verurſachen werde. Ohne daß er ſelbſt beſtimmt wußte, was er that, ging er einige Schritte vorwaͤrts. Die WMarquiſe ſah ihn zuerſt, ſie ſtand auf und

ſchien es zu erwarten, daß er ihr naͤher kaͤme. Sie war auf ſein Kommen vorbe⸗ reitet. Als ſie dem Arbeiter voruͤber ging, ſagte dieſer zu ihr, daß ein wohlgekleideter

. Perr ins Gobuͤſch gegangen wäre, der zu

ihm geſagt habe, er wolle das ſchoͤne Char⸗ treu noch einmal ſehen, in dem er in ſei⸗ ner fruͤhern Jugend oft ſo gluͤcklich geweſen waͤre. Die Marquiſe war ſehr neugierig, ſie wuͤnſchte es zu erfahren, wer der Fremde ſey, und freute ſich, als er ihr immer näher kam. Johanna machte große Augen und die Gouvernante, die viel ge⸗ leſen und erfahren hatte und ſelbſt manches Liebesabentheuer erlebte, laͤchelte im Innern