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Ste die Hitze des jugenblichen Blutes dam⸗ pfen. Wer vor einem Vorhange ſteht, hinter dem die gewiſſe oder ungewiſſe Entſcheidung ſeines Schickſals liegt, der muß ſich gefaßt halten, was ihm erſcheinen wird, mit Stärke zu ertragen. Daß ſich Vieles ganz anders geſtaltet als wir's glaubten, oft beſ⸗ ſer, oft ſchlimmer, haͤtte Sie das die Erfah⸗
rung noch nicht gelehrt? Ob Johanna ei⸗
nen Geliebten hat oder nicht, davon weiß ich keine Sylbe, ich habe nicht darnach ge⸗ fragt und Niemand hat es mir mit einem
Worte verrathen. Möglich iſt's, wahr⸗ ſcheinlich ſogar. In einer großen Stadt bleibt eine ſolche Schoͤnheit nicht unbeachtet.
Aber das iſt das einzige Hinderniß nicht, was ich meine, das Ihr Gluͤck vereiteln könnte, es beruht auch auf bloßen Ver⸗ muthungen und Wahrſcheinlichkeiten; aber ein anderes iſt es, das ſich weniger leicht und vielleicht gar nicht beſeitigen läßt.“— „Und das waͤre?“—„Sie ſind ein Refor⸗
mirker und die Marquiſe iſt eine Katholi⸗


