—„Ich wuͤrde allenfalls als ein reblicher Mann beſtehen koͤnnen“ ſagte der Pachter, „wenn Sie mir fuͤr die folgenden Pacht⸗ jahre ein Drittel erließen.“—„Das iſt nicht zu wenig,“ ſagte der Marquis,„Sie werden ſich noch handeln laſſen. Ehe ich mich entſcheide, will ich vorher nahere Er⸗ kundigungen einziehen. Glauben Sie, mein Freund, zum Vergnuͤgen vertauſchte ich Paris nicht gegen Chartreu und ich brauche Geld, um Luͤcken zuzuſtopfen.“
„Erkundigungen einziehen,“ ſagte der Pächter,„als ob ich bei Ihnen im Ver⸗ dachte eines Unwahren ſtuͤnde! Es giebt Neider, Feinde in der Welt, die die Wahr⸗ heit verfalſchen, von mir nur können Sie ſie erfahren. Nur den Caſtellan fra en Sie nicht, der goͤnnt mir's Brodt nicht und führt immer Krieg mit mir.“—„So, ſoh ſagte der Marquis,„ich dachte auf dem Lande herrſchte nur Friede u kiche er


