Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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Die Ruͤhrung, welche auch das Herz

der Gräfin ergriffen hatte, als ſie die froͤh⸗ lichen Landleute ſah, die ihren Herrn ſo empfingen, ſollte ſich bald in ein aͤngſtliches,

faſt ſchreckhaftes Grauen verwandeln, als ſie, am Arm ihres Gatten gefuͤhrt, indem der Caſtellan voranging, um der Herrſchaft

die Wohnzimmer anzuweiſen, und Johanna

mit der Gouvernante nachfolgte, in das Schloß ſelber trat. Mit einem fluͤchtigen Blick uͤberſah ſie einen unheuer großen

. Hausflur, den das Tageslicht der klei⸗

nen Fenſter wegen, nur matt erleuchten konnte, in dem ein Daͤmmerlicht herrſchte. Schwarze, graue, hohe Waͤnde ſtarrten ihr

entgegen, die zum Theil mit rieſenmaͤßigen Schildereien behangen waren, von denen große Fetzen, die der Zahn der Zeit abge⸗ nagt hatte, mn

Jetzt oͤffnete ſich die Thuͤr des Wohn⸗ zimmers, das an Größe einem Saale glich und eine himmelhohe Decke hatte. Der