Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

leichter und bequemer zu machen, in einem zweiten und dritten Wagen nachfolgte, wandelte ein geheimer Schauer an, als ſie die finſteren, alterthuͤmlichen Mauern des

Schloſſes in naher Ferne erblickten. Einer

verheimlichte dem Andern ſeine Gefuͤhle, aber beiden war zu Muthe, als ob ſie aus dem Lichte in die Finſterniß geſchleudert

wuͤrden, als ob ſie Verurtheilte waͤren,

denen man dieſen Verbannungsort angewie⸗ ſen hätte. Sie wurden mit ihren Gefuͤh⸗ len nicht laut. Der Marquis unterbrach zuerſt die gedankenvolle Stille und ſagte; „Welch eine reizende Gegend! Meine Vor⸗ fahen waren gewiß große Naturfreunde, daß ſie hier ein Schloß erbaueten. Mein erſter Ahnherr Carl von Chartreu, der mit Ludewig dem Heiligen den beruͤhmten Kreuzzug ins gelobte Land machte, und

unter den Schwertern der Saracenen ſein

Leben einbuͤßte, legte den erſten Grund⸗ ſtein dazu. Sein Bildniß hängt von allen

Comtes de Chartreu oben an. Dem An⸗