Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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ſehen nach war er ein ſtattlicher Ritter. Welchen Eindruck macht dieſe Sr auf Dein Gemuth?“

Die Marquiſe entgegnete:„Im All⸗ gemeinen einen tiefen eindringenden; aber ich fuͤhle mich hier fremd und muß erſt einheimiſch werden, ehe ich richtig urtheilen kann. Es geht uns in einer unbekannten Gegend wie unter unbekannten Menſchen, nichts ruft uns ein recht freundliches, ein⸗ ladendes Wort zu. Wo mir uͤberhaupt die verſtaͤndliche Stimme fehlt, mit der ich Ge⸗ fuͤhle ausſprechen kann, da bin ich immer einſam, und wenn ich in der ſchoͤnſten Schweizergegend wandelte. Das Ganze koͤmmt wir vor wie ein koſtbarer Pallaſt, in dem alles Herrliche aufgeſtellt iſt, wo aber die Bewohner ausgeſtorben ſind. Der Menſch gewoͤhnt ſich an Alles, der Einge⸗ ſperrte gewinnt endlich ſeinen Kerker lieb.“ — Mißmuthig ſagte der Marquis die Worter „Wollen wir etwa umkehren und nach