Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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heurtheile ſie nach dem, was ſie mir iſt und war, und da zolle ich ihr eine Ver⸗ ehrung, wie ſie der Tugend nur gebuͤhrt.

Sie hatte es ihrem Gatten geſagt, daß die Königin ſie in den ſchmeichelhafteſten Ausdruͤcken gebeten haͤtte, ihr die liebe Jo⸗ hanna vor ihrer Abreiſe noch einmal zuzu⸗ ſchicken, gegen die ſie oſt eine zaͤrtliche Neigung geaußert haͤtte. Der Marquis hatte nichts dawider. Die Tochter kehrte lauter Freude voll zu den Eltern zurück, zeigte koſtbare Geſchenke vor, die ſie aus Catharinens Haͤnden erhielt und erzaͤhlte, daß ſie die Koͤnigin öfters kuͤßte, ſie liebe Tochter nannte und ſie um einen wieder⸗ holten Beſuch gebeten hätte.Sie war ſo

guͤtig gegen mich, ſprach Johanna,wie

eine liebe Mutter.

Als Johanna aus dem Zimmer war,

betrachtete der Marquis kopfſchuͤttelnd die GSeſchenke. Er konnte ſeinen Unmuth uͤber

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