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Auch die Entſernung kann unſerer Freund⸗ ſchaft keinen Abbruch thun, aber die Freu⸗ den eines nähern Umgangs werden uns entriſſen. Die Hoffnung beruhigt mich, daß ihre Abweſenheit nicht von langer Dauer ſeyn wird.“.. Die Königin ſagte das mit bewegter Stimme und die Mar⸗ quiſe irrte ſich nicht, wenn ſie in den Au⸗ gen Catharina's zwei Thraͤnen ſchimmern
ſah.
Als die Koͤnigin wie in wehmüthiges Nachdenken verſunken, ſchwieg und vor ſich niederblickte, ſagte die Vetrun:„Eben dies, daß ich von einer Monarchin ſcheiden muß, die mich mit Beweiſen der Huld über⸗ haͤufte, die durch ihre Guͤte mir ein ſo ſchönes Leben ſchuf, das iſt es, was mei⸗ nem Abſchiede das Bitterſte beimiſcht und mich in einen Kummer verſenkt, den ich nicht uͤberwaͤltigen kann. O, möchte in dem Herzen einer angebeteten Koͤnigin die Puld gegen eine Entfernte nie ſchwächer


