werden, die in der Erinnerung an ein ge⸗ noſſenes Gluͤck, was ſie nur durch ihre Gnade empfand, ſich ewig zu ihren treueſten und dankharſten Verehrerinnen rechnen wird.“„ PTyraͤnen rollten uͤber die Wangen der tiefbewegten Frau.
Liebender und zaͤrtlicher ſagte Catha⸗ rina:„O, ich weiß es wohl, liebe Vetrun, daß Sie mich lieben, und ich darf's ge⸗ ſtehen, daß ich dieſe Liebe erwiedere. Wir werden uns nie fremd werden. Das Band der Uebereinſtimmung unſerer Gemuͤther wird uns ewig an einander feſſeln. Aber in der Trennung ihres Gatten von Paris liegt mir doch viel Unbegreifliches. Er liebt Sie mit der zaͤrtlichſten Treue, wie unter den Vornehmen nur Wenige in Paris ihre Frauen lieben, und kann Sie mit einem ſol⸗
chen Schmerze betruben? Ein frommes, edles Weib konnte ihn zur Eiferſucht nie
reizen. Was iſt ihm Unangenehmes begeg⸗
net, daß er die Hauptſtadt verlaͤßt? Hätten


