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was ſeine Gattin wollte.„Du mußt mir nachgeben“ ſprach er,„das Kind ſoll und muß Marie heißen. So hieß meine un⸗ vergeßliche Mutter und ich kann den Na⸗ men nicht nennen hoͤren, ohne ein kurzes Dankgebet im Herzen zu thun. Sehr hoch achte ich die Graͤfin ihrer Tugend halber und wegen der Freundſchaft, die⸗ ſie fuͤr Dich empfindet; aber groͤßer iſt meine Liebe gegen die Verſtorbene und ich kann nie genug thun, um ihr liebes An⸗ denken, wenn und wie ich's vermag, zu
ehren...—„So nenne ſie Marie,
lieber Neuberg,“ ſagte die Gattin,„dies iſt ein ſchoͤner Name, bei dem mir die edelſte Jungfrau, die zaͤrtlichſte, hochgeach⸗ tetſte aller Muͤtter, einfaͤllt, ich will nicht auf meinem Kopf beſtehen und gebe dem dankbaren Sohne einer theuren Nutter
gern nach.“
Eine ungewöhnlich heitere Laune hatte am Kindtaufenſchmauſe der Prediger Guͤnther und er ließ es an erheiternden Scherzen nicht fehlen.„Wenn die kleine


