Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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vielen Gruͤnden, aber auch deshalb, daß ſeiner Frau die Mutterfreude wuͤrde, weil ſie gar zu kinderliebend war. Sie hatte drei Tagloͤhnerkinder, welche ſie kleidete und naͤhrte, die ihr ganze Nachmittage gar nicht von der Seite kamen, von denen ſie aber auch wie die zaͤrtlichſte Mutter geliebt wurde. Er'glaubte auch, daß ſie uͤber das einſame Leben nicht mehr klagen, ſich nach andern Zerſtreuungen und Ver⸗ gnuͤgungen nicht mehr ſehnen, mehr ans Haus gekettet werden wuͤrde, wenn ihr die ſuͤße Sorge fuͤr ein tige Kind auf⸗ erlegt wuͤrde.

Die Prophezeihung der Graͤfin, der Wunſch des wackern Neuberg wurde er⸗ fuͤllt, noch ehe ein Jahr verfloſſen war. Auguſte gebar eine Tochter, die ſchoͤn, wie ein kleiner Engel und ganz das Ebenbild der Mutter war. Die Graäͤfin ſollte bei dem Kinde Pathenſtelle vertreten, dawi⸗ der hatte Neuberg nichts; aber er gab es durchaus nicht zu, daß die Tochter wie die Gräfin, Amalie genannt werden durfte,