Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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ren Gatten, fuͤnf Jahr nach ihrer Verbin⸗ dung, mit einem Sohne beſchenkte. Auch Auguſte war oft traurig, daß der Himmel ihr haͤusliches Gluͤck nicht durch die Ge⸗ burt eines Kindes erfreute.„Du biſt wohl nun eine gluͤckliche Mutter,“ ſagte ſie zu der Grafin, als ſie den Erben großer Gu⸗

ter auf ihren Armen hielt und ihn kuͤßte,

„deſto ungluͤcklicher aber fuͤhle ich mich. Wir dulden nun nicht mehr ein gleiches Schickſal und koͤnnen uns nicht gegenſei⸗

tig troͤſten.“—„Liebe Auguſte,“ erwie⸗

derte die Graͤfin,„Du biſt erſt ſeit drei Jahren verheirathet, warte noch zwei, wie ich's mußte, und vielleicht iſt dann Dein natuͤrlicher und gerechter Wunſch auch er⸗ ſullt. Glaube, mit meiner unausſprech⸗ lichen Treude iſt auch eine große Sorge verbunden, die, fuͤr das Leben meines Sohnes, die ich fruͤher nicht hatte. So fehlt es dem Geber des hoͤchſten Gutes nie an Mitteln, unſere Wonnen zu mäßigen, daß ſie nicht die höchſten Grade erreichen.“

Der redliche Neuberg wuͤnſchte es aus

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