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Neuberg kuͤßte ſeine liebe Auguſte recht herzlich, bat ſie um Vetzeihung und daß ſie nicht auf ihn zuͤrnen ſolle. Die junge Frau fuͤhlte ſich bisweilen doch ſehr einſam und verlaſſen, beſonders am Tage, wenn ihr Gatte auf dem Felde war und ſie ſich allein in dem großen Hauſe ſah. Die Sommer, wo die Graͤfin nur biswei⸗ len Geſellſchaft in Weſtgreußen hatte, floſ⸗ ſen ihr viel unterhaltender dahin. Ihren Hang nach Vergnuͤgungen, nach Bällen, konnte ſie nicht ganz bekaͤmpfen und manch⸗ mal ließ ſich Neuberg zum Nachgeben be⸗ wegen, daß er eine kleine Luſtreiſe in das nahe Bad mit ihr machte, wo eine Schau⸗ ſpielergeſellſchaft ſpielte, wo getanzt wurde
und wo man das Neueſte aus dem Reiche
der Mode ſah. Ihm aber gewaͤhrte das Leben außer dem Hauſe, der freie Um⸗ gangston, der Putz und Aufwand, keine Freude, viel gluͤcklicher fuhlte er ſich auf ſeiner Flur, unter ſeinen Leuten und auf der Hoͤhe vor dem Dorfe, wo er ſich an dem Auf⸗ und Untergange der Sonne,
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