Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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det; aber eben darnach, meine gute Ama⸗ lie, mußt Du's abmeſſen, wie aͤngſtlich ich doch bin, Neubergen eine Gattin vor⸗ 3 zuſchlagen, und juſt dieſe Auguſte. Es wuͤrde mich doch bis ins Mark der Seele ſchmerzen, wenn er mit ihr nicht ſo gluͤck⸗ lich leben koͤnnte, als ich's ihm wuͤnſche, und wenn ich das verſchuldet haͤtte. Wirk⸗ lich hat Deine Freundin fuͤr eine Landfrau zu viel Frniß und Schmink, und ſchwer wird es ihr immer ankommen, ſich zur laͤndlichen Einfachheit und zu der unver⸗ ſtellten, ungekuͤnſtelten Biederkeit meines

Amtmanns herabzuſtimmen, der das Ge⸗

zierte, Kuͤnſtliche nicht leiden mag, und,

bei aller ſeiner innern Bildung, ein un⸗

verdorbener Naturmenſch iſt.“—„Koͤnnte

Auguſte meine Freundin ſeyn, wenn ſie

nicht ſo unbeſchreiblich gut waͤre? Wenn ſie den ſtaͤdtiſchen Geſellſchaften entnommen iſt, wird ſich ihr Stadtton bald verlieren und ſie wird mit ihren Sitten das ſeyn, wozu ſie Neuberg bildet. Sie iſt unver⸗ dorben und fromm, ſchön, wie ein Engel