„Nun,“ erwiederte der Graf,„Dein Plan kann zu Stande kommen. Neuberg iſt Auguſten ſehr gut, ich weiß es, er moͤchte ſie auch wohl zu ſeiner Gattin waͤhlen; aber er meint, ſie paßt fuͤr kei⸗ nen Landwirth und ſey viel zu vornehm, kuͤnſtlich und ſtädtiſch gebildet. Dies al⸗
lein waͤren ſeine Ausſtellungen gegen ſie, und, daß er mit ſeinem ſchlichten, natuͤr⸗ lichen, unmodiſchen Weſen, nach altem Schrot und Korn, nicht ſo recht fuͤr ſie ſtimme.“—„Dieſe Bedenken,“ ſagte die Graͤfin in froher Hoffnung,„laſſen ſich leicht widerlegen und heben. Auguſte iſt klug, ſie kann die beſte Landwirthin wer⸗ den. Sie wird ſich mit ihrem Weſen bald
nach dem Gatten fuͤgen, wenn ſie ihn auf⸗
richtig liebt. Ein edler, guter Mann iſt ihr gewiß lieber, als ein Herrchen nach der Mode. Und iſt Neuberg nicht ein ſchoͤner Juͤngling?“—„Sein gonzes Herz mit allen ſeinen edeln Eigenſchaften kenne ich, oſt ſchon haſt Du Dich uͤber die Liebe gefreuet, die uns Beide verbin⸗


