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buͤrfe,“ komm geliebte Tochter, unter uns
iſt nur Liebe und Friede. Mit feſter Treue liebt Dich mein Sohn, Du mußt ſehr gut ſeyn. Viele Grafen von Weſterberg wa⸗ ren gluͤckliche Gatten, Du wirſt die Zahl
der edeln Frauen, die hier durch Tugend
und Liebe ſich auszeichneten, vermehren.“ Der Greis nahm Amaliens Hand, legte ſie in ſeines Sohnes Hand und fprach über ſeine Kinder den vaͤterlichen Segen.„Nun werde ich leichter ſterben,“ ſagte er,„da ich ein gutes Werk voll⸗ bracht habe. Meines Wiſſen laſſe ich kei⸗ nen in der Welt zuruͤck, den ich mit Vor⸗ ſatz betruͤbte“ Herzliches und Ruͤhrendes wurde ge⸗ redet. Dem Kaufmann Olbert erſchien der Graf wie ein verklärter Heiliger und voll innerer Hochachtung ſtand er vor ihm. Leicht befreuudeten ſich die Gemüther. Die Mutter blieb mit Amalien in Weſt⸗ greußen, ſo wollte es der alte Graf, der ſich mit jedem Tage beſſerte, und Olbert
reiſte in ſeinen großen Geſchaͤftskreis
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