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große Freude und ein Troſt war's für
ihn, als der Wagen uͤber den Wirthſchafts⸗ hof hinfuhr, und er den damals noch jun⸗ gen Amtmann Neuberg anſichtig wurde, dem er aͤngſtlich fragend zurief:„Lebt mein
Vater noch?“ daß dieſer antwortete:„Er
lebt noch und iſt heute beſſer, als geſtern.“
Er ließ Amalien mit ihren Eltern in der Wohnſtube zuruͤck und ging allein zu dem kranken Vater. Als dieſer ihn er⸗ kannte, ſtreckte er ihm beide Atme entge⸗ gen und ſprach:„Mein lieber Anton, kei⸗ nen Unwillen, nur Liebe fuͤhle ich fuͤr Dich. In Frieden wollen wir von einan⸗ der ſcheiden und keinen Gedanken, daß Bein Vater hart gegen Dich war, will ich
in Deiner Seele zuruͤcklaſſen. Siehe, hier unſern Freund— er zeigte nach dem Pre⸗
diger hin, welcher gegenwaͤrtig war— er hat unſere Gemuͤther wieder verſohnt, er hat mich's gelehrt, wie eitel und nichtig alle Erdenherrlichkeit an der Schwelle des Grabes iſt. Dank ſind wir ihm Beide
ſchuldig. Nimm Amalien zur Gattin, ſey


