Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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liebt und ihre Eltern ſind geachtete Men⸗ ſchen. Ach! was iſt Erdenhoheit und Erdenglanz an der Schwelle des Grabes! Ein eitler Tand, der mit dem Tode ver⸗ ſchwindet. Nur die Tugend iſt unſere treue Begleiterin, wenn wir die Grenze

uͤberſchritten haben, die zwiſchen Erde und Himmel liegt. Wäre ich an Ihrer Stelle,

ich verherrlichte mein Ende damit, daß ich meinen Sohn kommen ließe und ihm ſagte:

Sei glücklich, als Gatte mit Deiner Braut! Es iſt ſo ſchoͤn, den Beſchluß des

Erdenlebens mit einer guten That kroͤnen! Der Kranke richtete ſich auf und ſagte

mitt verklaͤrter Miene:Der Menſch iſt in

der Nähe des Todes anders geſtimmt, als

in der Kraft des eiteln Lebens. Befehlen

Sie, mein Anton ſoll kominen und ſeine Braut nebſt ihren Eltern mitbringen. So⸗ gleich eilte ein Bote davon, dem der Pfar⸗

rer an den jungen Graf dieſe Zeilen mit⸗

gab:Herr Graf, eilen Sie hieher. Ihr Vater will Ihre Hand in die Hand Ihrer Amalie legen und ihren

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