Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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wegen ihrer Tugend und unſchuld hoͤchſt

Wiſſen der Eltern verlobten ſich Beide muutt einander. Sie entdeckte der Mutter das Geheimniß ihrer Liebe, die es ihrem Gatten nicht verſchwieg.Amalie, ſagte der Vater zu ſeiner Tochter,Dein Herz hat Dich verfuͤhrt, Du haſt eine Thorheit begangen, die Deinem Rufe ſchaden, Dein Lebensgluck zerſtohren, Dir Schmerz und Reue bereiten und unſere Freuden vernich⸗ ten wird, welche wir an Dir zu erleben

hofften. Ein unbeſonnener Juͤngling iſt

dieſer Graf, wenn er kein leichtſinniger Verführer iſt. Wie kann er es, wie kannſt Du es glauben, daß der alke Graf von

Weſterberg es je zugeben wird, daß ſein

liebenswuͤrdiges Maͤdchen kennen. Ohne

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einziger Sohn eine Buͤrgerliche heirathet!

Pebe ein Verbindung augenblicklich auf, die ſpaͤter wieder getrennt wird und kein gutes Ende gewinnen kann.

Amalien rollten die Thränen uͤber di e Wangen und ſie ſagte mit zitternder Stimme:Wie konnte ich meinen Scih