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denen ſeine Theuerſten, die er einſt in der
Welt hatte, ſchlifen. Wie an einen holden Traum, ſo dachte
er an ſein Juͤnglingsleben, was er hier
fuͤhrte. Die Stelle im Garten, wo ihm ſeine treue, geliebte Gattin zuerſt ihre Ge⸗
genliebe geſtand, hatte er mit zwei jun⸗
gen Linden beflanzt, die im üppigen Wuchs ihre belaubten Wipfel in die Luft erhoben. An ſchönen Sommerabenden, wo die Are,
beit des Tages vollbracht war, wallfahr⸗ tete er oft mit ihr dahin, und Beide em⸗
pfanden es, doß ſie ſich mit der Zeit theu⸗ rer und unentbehrlicher geworden waren. Der edle Graf war ſein lieſter Freund
auf der Welt; aber bei aller Innigkeit, bei
aller Uebereinſtimmung der Geſinnung, vergaß er nie die Schranken der Achtung, in die er gegen ihn geſtellt war. Keinen Tag konnte er verl leben, ohne einige Worte mit ihm gewechſelt zu haben. Darum be⸗ ſonders war ihm der Vinter ſo unange⸗ nehm, weil der Graf mit ſeiner Gattin Weſigreußen verließ und ſich in der Haupt⸗
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