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aber auch der truͤben Stunden, wo der Glaube an eine weisheitsvolle Guͤte die
Buͤrde ſchwerer Laſten erleichtert, und dem
6 Ungewitter den fröhlichen Tag folgen läßt.
Faſt nie war er in dem Gotteshauſe, ohne daß ſein Blick nach dem Altar hin,
ihn an ein heiliges Geluͤbde in fruͤher Jugend lebhaft erinnerte, und an die Worte der Mutter, die ihn miz Thraͤnen vermahnte, chriſilich zu leben, um ſelig ſter⸗
ben zu koͤnnen, und an den Vater, als er
die Hand ihm aufs Haupt legte und mit
bewegter Stimme ſprach:„Mein Sohn, vergiß Deines Goittes nie und meide, ſo lange Du lebſt, die Sunde.“
In Frieden, wie ſie lebten, waren
die religiöſen Eltern geſtorben. Jährlich,
an ihrem Begräbnißtage, kniete der dank⸗
bare Sohn vor ihren Gräbern nieder, wie⸗
derholte heilige Verſprechungen, that from⸗
me Geluͤbde und troͤſtete ſich mit der Hoff⸗
nung des Wiederſehens. Wie hätte er
ſich von dieſen Gräbern trennen konnen,
die ihm, wie Ruhebetten in


