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hort?“—„Sie wird es, Herr Graf,“ er⸗ wiederte der Juͤngling,„und, was wir ver⸗ zoͤgern, das muß doch endlich kommen. Auch die laͤngere Sehnſucht mattet ſie ab, und macht ſie ohnmaͤchtiger.“
Marie ſaß auf dem Sopha, ihr zur Rechten die Grafin, und auf ihrer linken Seite Carls Mutter. Eine jede der Frauen hielt eine ihrer Haͤnde. Jetzt oͤffnete ſich die Thuͤr, Carl folgte dem Grafen und ſeinem Vater nach, und Marie rief laut:
„Da koͤmmt Carl! Er iſt's! Sieh mich
Ungluͤckliche! Armer Carl, ich konnte Dich ſehen, als Du Dich in Hamburg von mei⸗ nem Herzen losriſſeſt⸗ und blind findeſt D mich wieder. Aber, das hat Gott ge⸗ „ und ich bin nicht Schuld an meinem luͤcke. Deine Augen ſollen fuͤr mich en, Deine Hand ſoll mich leiten, wie e mich einſt fuͤhrte, da ich noch ein ſ⸗ ches Kind war.“ Wie verſteinert ſtand er da, ſeine Knie bebten, er konnte kein Wort reden, und trocknete ſich die Thraͤnen ab. Bis auf
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