Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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ſagte ſie,darnach frage ich nicht, ob er mich noch im gleichen Grade liebt, ſeit er

weiß, daß ich blind bin. Sein Mitleid

wird die Liebe in ſeinem Herzen erhoͤhen, und iſt mir's doch, als ob ich ihm fuͤr ſeine Guͤte danken muͤßte. Unſere Seelen begeiſtert eine Neigung, ein Gefuͤhl, und dies hangt nicht vom Koͤrper ab. Glaubt er mir helfen zu koͤnnen? Wenn er's ver⸗

möchte!Ohne Hoffnung iſt er nicht,

ſagte die Predigerfrau,und Gott hat er inbruͤnſtig angerufen, daß er's ihm gelin⸗ gen laſſe.Aber, ſprach Marie, warum ſaͤumt er ſo lange, warum koöͤmmt

er nicht?Werde Du erſt ruhiger, bat der Vater.Und wenn ich das auch werde, ſagte ſie,wenn ich ihn reden hoͤre, ſo wird der Sturm der Freude

doch losbrechen.

Der Graf ging raſch aus der Thuͤr, da er den Pfarrer mit ſeinem Sohne von fern her kommen ſah. Nach einer herzli⸗ chen umarmung ſagte er zu Carln:Wird Marie es aushalten, wenn ſie Dich reden

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