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verlieheſt, dem Leidenden ſeine Noth zu
lindern, und die Nacht des Blinden in Tag zu verwandeln, unterſtuͤtze mich mit Deiner Macht! Inbruͤnſtiger hat Dich kein Sterblicher um Deinen Beiſtand ge⸗ fleht! Vater im Himmel, erhoͤre mich!“
Der Pfarrer ergriff ſeinen Sohn am Arme, als er fort wollte, und ſagte:„Ge⸗ biete Deinem Herzen, und laß den Ver⸗ ſtand reden. Wenn Du unangemeldet kaͤmſt, wenn Deine Ankunft Marien uͤber⸗ raſchte, wie gefaͤhrlich koͤnnte ihr der Schreck werden! Kannſt Du das als Arzt nicht am beſten beurtheilen?“—„Ich werde voraus gehen,“ ſagte die Mutter, „und nach einer Weile folgt Ihr'mir nach, um Marien vorzubereiten.“ Nach vie⸗ lem Zureden ließ ſich der Juͤngling das gefallen. Was die Predigerfrau aber mel⸗ den wollte, das wußte Marie ſchon, und ihr ganzes Weſen war in freudigem Auf⸗ ruhr. Sie mußte Marien alle Worte wie⸗ derholen, die er geſprochen hatte, und ihr ſeine ganze Geſtalt beſchreiben.„Ach!“


