Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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iſt ſie blind! Mußte das Licht in einem ſolchen Auge verloͤſchen!Stille, viel⸗ leicht kannſt Du helfen! Die Wahrheit wollte ich Dir nicht nach Paris ſchreiben, und die Krankheit Deines Bruders war nur Erdichtung.Ach, Du ungluͤckliche Marie! rief er aus, und Thraͤnen liefen ihm uͤber die Wangen.

Er woktte ſich nicht halten laſſen, und zu Marien hineilen, indem er ſprach:Ich muß ſie ſehen, ich will ſie beruhigen! Seit ich ſie ungluͤcklich weiß, iſt ſie mei⸗ nem Herzen theurer geworden! Werde ich ihr helfen koͤnnen, wenn es andere Aerzte nicht vermochten? O, daß ich das

bezweifeln muß!Und vielleicht doch,

ſagte der Pfarrer,da Du Dich beſon⸗

ders zum Augenarzte gebildet haſt.

Eben darum will, muß ich zu ihr hin, um zu erfahren, was meine Kunſt ver⸗

mag! Wuͤrde ich den Amtmann mit mir

verſoͤhnen, wenn ſeine Tochter das Geſicht wieder erhielte? O! Du Allbarmherziger, der Du den Menſchen die heilige Kraft