Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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gegangen iſt. Fuͤr mich guͤnſtig habe ich ſie gedeutet. Loͤſen konnte ich das Räthſel nicht. Er zuͤrnte mir mehr, daß ich Ma⸗ rien in Hamburg beſuchte.

Nicht Alles auf einmal, ſagte der Pfarrer,und hoffe nicht immer das Beſte, wenn Du auch das Aergſte nicht fuͤrchten darfſt. Vor Sehnſucht nach Dir kraͤnkelt Marie ſeit einiger Zeit. Sie geht dabei umher und ißt und trinkt. Von dem vie⸗ len Weinen fuͤhlt ſie eine ſolche Schwaͤche in den Augen, daß ſie das helle Licht nicht vertragen kann. Man hat einen Arzt an⸗ genommen, aber das Uebel wird nicht beſ⸗ ſer. Da meinte denn der Antmann, da Du es bewieſen haͤtteſt, daß Du Dich auf Augencuren verſtuͤndeſt, moͤchteſt Du doch, wenn Du hier waͤreſt, zu ihm kommen, und Mariens Augen beſehen. Das habe ich ihm verſprochen und Du erfuͤllſt ſeinen Wunſch, ohne daß ich Dich darum bitte. Aber denke, ſeit mehrern Tagen kann Ma⸗ rie gar nicht mehr ſehen, es iſt Alles Nacht vor ihr.. Carl ſeufzte und ſagte:So