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blind bliebe, ehe Du Carln Deine Zuſtim⸗ mung gaͤbſt? Koͤnnteſt Du das als Va⸗ ter, duͤrfteſt Du das als Menſch? Ich ſtelle die Moͤglichkeiten vor, damit Du Dich auf dieſelben vorbereiteſt.“—„Auf Moͤglichkeiten der Art brauche ich mich nicht vorzubereiten,“ ſagte er mit ernſter Miene, verließ das Zimmer, um ſich in ſeiner Wirthſchaft zu zerſtreuen. Was ihm ſeine Gattin ſagte, daran hatte er, ſeit man an Carln geſchrieben hatte, täglich gedacht, und ſein Entſchluß, den er Nie⸗ manden offenbarte, war gefaßt.
Acht Tage waren verfloſſen und Carl war noch nicht angekommen. Die Zeit floß Marien unerträglich langſam dahin. Man ließ, zu ihrer Unterhaltung, die Tante aus Erfurt kommen, welche nicht von ihrer Seite ging und faſt ohne Unterlaß mit ihr von Carn und ſeiner Ankunft ſprach. Am Vittage des zwoͤlften Tages war es, wo Marie den Schall eines Poſthorns horte⸗ In groͤßter Heftigkeit fuhr ſie auf, und ſagte:„Da koͤmmt Carl, Carl kömmt!


