Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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ich nicht. Wie wird er das ausrichten können, was andern aͤltern und erfahrnen Aerzten nicht gelingen wollte. Wenn ſeine Erſcheinung und ſein Weggehen nur Ma⸗ rien nicht nachtheilig wird, das beſorge ich. Siehſt Du wohl, daß es nicht meine Sache allein, ſondern auch die Sache des Himmels iſt, daß unſere Tochter mit Carln nicht verbunden werden ſollte?“—„Das, lieber Neuberg, ſehe ich durchaus nicht,“ erwiederte Auguſte.„Geſetzt, ſie erhielte das Geſicht nie wieder, und es wäre ihr und Carls Wille, daß ſie ſich ehelich mit einander verbinden wollen, würdeſt Du ſie ihm nicht zur Gattin geben? Mit wem könnte ſie in der Welt glucklicher ſeyn, als mit dieſem Juͤnglinge! Soll ſie allein in der Welt, ohne eine liebende Huͤlſe blei⸗ ben, wenn uns der Tod von ihr ruft? Zweifelſt Du daran, daß Carl ſie nicht mit derſelben Liebe fortliebt, ob ſie auch erblindet iſt? Wie gern wird er in Weſt⸗ greußen bleiben, wenn ſie ſeine Gattin wird. Und muß es nicht unſer Troſt und