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frieden, daß der Pfarrer ſelbſt an ſeinen
Sohn ſchreiben und ihn einladen wollte, nach Weſtgreußen zu kommen. Er fuͤhrte den Pfarrer zu ſeiner Tochter, bei der die Mutter ſaß, die ſich mit ihr unterhielt. Abſichtlich leitete er das Geſpraͤch auf ih⸗ ren Zuſtand und uͤberzeugte ſich von neuem, daß ſie fortgeſetzt mit frommer Faſſung des Gemuͤths ihr Leiden ertrug. Sie
ſagte:„Weiß es denn Carl wirklich noch
nicht, daß ich blind bin? Man hat wohl gethan, daß man es ihm nicht ſchrieb, ſo bleibt er noch eine Weile vom Schmerze ſrei, den er uͤber mich empfinden wird. Es thut mir doch ſehr weh, wenn ich denke, daß ich ihn im Leben nie wieder ſehen ſoll, wenn mir's auch erlaubt wird, ſeine Stimme zu hören und mit ihm zu reden. Es iſt ein Troſt fuͤr mich, daß ich zu ſeiner Guͤte den Glauben hege, daß er mich meiner Blindheit wegen nicht weni⸗ ger lieben wird. Wann koͤmmt er denn von Paris zuruͤck? Das Jahr, was er ſich zu ſeiner Reiſe geſetzt hatte, iſt nun


