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Carln ſchreiben werde, damit er die Wir⸗ kung ſeiner Kunſt an Mariens Augen ver⸗ ſuchte, da gerieth ſie in eine große Freude, ihren Sohn bald zu ſehen; aber ſie ſiel ſogleich wieder in eine andere Art von Traurigkeit, als die war, die ſie über die leidende Marie empfand.„Nein, nein,“ rief ſie aus,„Du mußt es verhindern, daß der Amtmann kein Wort von Ma⸗ riens Ungluͤck an unſern Sohn ſchreibt, graͤnzenlos, wie ſeine Liebe zu dem Mäd⸗ chen iſt, ſo groß wuͤrde ſein Schmerz ſeyn. Seine Geſundheit und ſein Leben duͤrfen wir auf ein ſolches Spiel nicht ſetzen! Schreibe Du an ihn und erfinde irgend eine Geſchichte, die ihn ſogleich zuruͤckzu⸗ kommen noͤthigt. Das Wahre muß er nicht erfahren.“ Der Pfarrer gab ſeiner Gattin Recht, ging am fruͤhen Morgen zum Amtmann 4 und theilte ihm ſeine Bedenken mit. Die⸗ 5. ſer, der zehn Briefe zu ſchreiben angefan⸗ gen und noch keinen vollendet hatte, weil er Carln auch ſchonen wollte, war ſehr zu⸗


