Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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zen! Alſo, lieber Amtmann, Sie wollen an meinen Sohn ſchreiben, daß er kömmt.“ —„Ja, ja,“ entgegnete er,„heute Abend

ſoll es ſchon geſchehen.“

Man fand es ſehr gerathen, daß Ma⸗ rie im voraus von Carls Ankunft benach⸗ richtiget werde und daß ſie's erfuͤhre, wie man ihm die Operation ihrer Augen uͤber⸗ laſſen wolle, wenn ſie ſelbſt nichts dawi⸗ der habe. Alle waren der Meinung, es koͤnne ſelbſt auf ihre Augen den nachthei⸗ ligſten Einfluß haben, wenn ſie durch Carls unerwartete Erſcheinung in einen großen, freudigen Schreck geriethe. Ge⸗ legentlich und nach und nach wollte man ihr das Geheimniß entdecken.—„Alle Aerzte ſind der Meinung,“ fing der Amt⸗

mann an, als er ſchon gehen wollte,„daß Marie ihr Leiden auch durch das viele

Weinen verſchuldet hat. Sie hat es ge⸗ ſtanden, daß es Nachte gab, wo ihr Auge

in Thraͤnen ſchwamm. Eine eigene Fü⸗

gung des Himmels waͤre es doch, wenn

der, welcher die Miturſache ihrer Blind⸗