Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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265 wir zu den uchten, herrlichen Höhen kom⸗ men. Auch in der Blindheit der lieben Marie ſehe ich eine Quelle hoͤherer Freu⸗ den, die nur auf dieſe Weiſe verdient und gewonnen werden konnten. Muͤſſen wir nicht ſtaunen uber die Ruhe und Erge⸗ bung der frommen Dulderin? Wie be⸗ währt ſich ihre Tugend⸗ ihr chriſtlicher Sinn! Eine Lochter, die ſo leidet, iſt al⸗

ler Achtung wuͤrdig. Rufen Sie meinen

Sohn, wenn ſeine Kunſt nicht hinreichen

ſollte, ſo wird er uns den Arzt nennen

können, der helfen kann, wenn menſchliche Huͤlfe moͤglich iſt. Aber keinen, keinen Arzt können Sie waͤhlen, der ſich treuer, ſorgſamer ſeiner Patientin annimmt, als ihn. H Du armer Sohn, wie wird

Dir's das Herz zerreißen, wenn Du hoͤrſt,

daß Marie in Gefohr iſt, blind zu wer⸗ den! Wie wird er ſich ängſtigen, ehe er's weiß, ob ihr zu helfen iſt, oder nicht! Wenn ſie nicht wieder ſehend wuͤrde, wie würde dies Ungluck das Leben meines Sohnes verbittern und— gewiß verkür⸗

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