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ſeyn ſolle, doß man Carln kommen ließe.
— Mit Heftigkeit ſagte er:„Ich will ſelbſt an ihn ſchreiben, Gott gebe, daß er
der rechte Arzt iſt, der meiner armen Ma⸗ rie helfen kann! O, wie hat der Himmel
die ſchoͤnſte Hoffnung meines Lebens ſo vereitelt! Warum wird die Unſchuldige ſo ſchwer gepruͤft! Erloſchen iſt der Geiſt in ihrem Angeſicht, ſeit ihre Augen dunkel ſind! Wer kann die Wege der Vorſehung
deuten! Sie durchkreuzen ſich immer
mehr, je mehr ich ihr Ziel erforſchen will!
Ach welche Laſten werden den Sterblichen
aufgelegt!“— Als der Amtmann ſchwieg,
ſagte der Pfarrer:„Doch keine ſchwerern,
als wir tragen koͤnnen. Sie ſind nach unſerer Kraft weiſe abgemeſſen. Aber eben in dem dunkeln Gewoͤlk der Truͤbſal geht der Stern der Freude den Seufzen⸗ den auf, er ſoll ihn erhoffen und nicht zweifelnd zagen. Es muß ja BVoöſes kom⸗
men, damit wir die Macht kennen und an⸗
beten lernen, die es in Gutes verwandelt. Wir muͤſſen erſt erniedrigt werden, ehe


