Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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mann fiel dem Graf ins Wort und ſagte: „Er wird nicht kommen, er zuͤrnt auf mich“—„Er wird kommen, wenn ich

an ihn ſchreibe, er zurnt nicht auf Sie, und wenn er zuͤrnte, wird er das Marien

entgelten laſſen?“— Ohne eine beſtimmte Antwort zu geben, entfernte ſich der Amt⸗ mann. Sein Herz war in der nefſten Trauer, aber er konnte zu keinem Ent⸗ ſchluſſe kommen. So verſtrichen noch acht Wochen und Marie mußte endlich erklaͤ⸗

ren, daß die Nacht, die ſie umgebe, immer

dunkeler werde. Sie koͤnne die Gegen⸗ ſtände nicht mehr unterſcheiden und die Zuͤge eines Menſchengeſichtes nicht mehr ſehen. Immer war ſie von tröſtenden und

witklagenden Freunden umgeben; am mei⸗ ſen aber ſchmerzte es ſie; daß ſie ihren

Carl nicht wieder ſehen könne.

Der Graf und ſeine Gattin, der Pfarrer, die Tante und Willing mit ſeiner Brigitte waren einſt im Schloſſe, als der Graf den Amtmann Neuberg und ſeine Auguſte recht dringend zu ſich bitten ließ.