Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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jammert es mich, daß mein Tod manche fromme Seele betruͤben wird.“

Ob ſich Marie auch immer mehr und mehr von ihrer Krankheit erholte, ſärker und bluͤhender wurde, ihre Augen waren ſo ſchwach, daß ſie Gedrucktes nicht mehr leſen und an Carln keine geile ſchreiben konnte. Als die Huͤlfe der Aerzte, die auf Augencuren nicht eigentlich ſtudirt hatten, den erwuͤnſchten Erfolg nicht hatte, ſagte der Graf zum Amtmann:„Wollen Sie denn warten, bis Marie blind iſt und ihr

kein Menſch das Geſicht wieder geben

kann, ehe Sie zu einem geſchickten Augen⸗ arzt Ihre Zuflucht nehmen? Carl hat hier den Staar geſtochen, er hat truͤbe Augen wieder ſehend gemacht, ich bin es feſt überzeugt, daß Marie gegen den Ver⸗ luſt des edelſten Sinnes durch ſeine Kunſt geſichert wird. Vergeſſen Sie gorn und Widerwillen, wenn das Glück Ihres Kin⸗ des auf dem Spiele ſteht. Soll ſie in

ihrer Blindheit einſt ſagen, daß ihr Vater nicht Alles that, um—“— Der Amt⸗