im Begriff ſey, mit ſeinem Freunde nach
Paris zu reiſen, woſelbſt er nicht uͤber ein
Vierteljahr bleiben werde, weil er ſich nach ſeinem Vaterlande zuruͤckſehne. In dem Briefe an ſeinem Vater wunderte er ſich ſehr, daß er in langer Zeit keine Nachricht von Marien erhalten hätte. Marie war in Weſtgreußen mit der Tante und— kraͤnkelte. Sie fiel in eine heftige Krankheit, wurde wieder hergeſtellt, aber ſie litt an einer großen Augenſchwaͤche. Alle Mittel, die der Arzt gebrauchte, konn⸗ ten dem Uebel nicht ſteuern, es nahm zu. Marie duldete mit ſtiller, frommer Erge⸗ bung. Vom MWitleid geruͤhrt, nahete ſich ihr der Vater mit herzlicher Liebe wieder. Nicht gleichguͤltig war ſie gegen die Be⸗ weiſe ſeiner Guͤte. Er troͤſtete ſie mit der Hoffnung der Beſſerung, aber ſie ſagte: „Am irdiſchen Leben hange ich nicht mehr, und ſehe mit Ruhe meinem Ende entge⸗ gen, ja, ich wuͤnſche es. Das ſchoͤnſte Ziel meiner Hoffnung auf Erden habe ich verfehlt, dort werde ich's erreichen. Nur


