Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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259 ten ihr nach. Er blieb allein im Zimmer zuruͤck. Jedes Wort, was Marie ſprach, das er wiederholte, fuhr ihm wie ein

Dolchſtich in's Herz. Seit dieſer Zeit ſah

Marie den Voter immer mit ſcheuen Bli⸗ cken an und er hatte das volle Vertrauen zu ihrer kindlichen Liebe ganz verloren. Er ſah es nicht ungern, wenn ſie Wochen⸗ lang bei der Tante in Erfurt war, an ih⸗ rem Umgange fand er kein Vergnügen mehr.

Sie hatte, zu ihrer großen Freude, einen langen Brief von Carl aus London empfangen. Er hatte mehrere Briefe nach Hamburg geſchickt und der Kaufmann Neuberg ſandte ſie an den Graf und ſeine

Eitern. Der Graf ſchickte ihm das Geld

von dem Herrn von Einſiedel, welches er groͤßtentheils zum Ankauf der beſten chi⸗ rurgiſchen Inſtrumente verwandte. Nach Verlauf eines halben Jahrs ſchickte er die ruͤhmlichſten Zeugniſſe wegen wichtiger Operationen an ſeinen Vater, der ſie dem Graf zeigte, und ſchrieb zugleich, daß er