Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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veln, wie Du willſt, Sber wenn Du feſ

in Deinem Entſchluſſe bleibſt, ſo ſage ich mich von den Folgen deſſelben los. Ein Menſchenleben retten und erhalten oder zerſtören, das gilt nicht gleich viel. Ach, Neuberg, Neuberg, um Gotteswillen bitte ich Dich, aͤndere Deine Geſinnung, wahr⸗ lich, ſie tragt Dir und uns bittere Früchte.“ —„Das will ich abwarten,“ ſagte er, und warf einen zornigen Blick auf die weinende Marie.„Spare Deine Thränen,“ ſagte er im höchſten Verdruß,„bis ſie Dir die Reue, daß Du mich taͤglich kraͤnkteſt, an meinem Sarge auspreßt!“—„Vater,“ rief ſie aus,„das iſt grauſam, das iſt un⸗

gerecht! Stoße mich von Dir, erklaͤre,

daß ich Deine Lochter nicht bin. Von

Carln kann ich nicht laſſen, es iſt keine Sünde, daß ich ihn liebe, und foll ich ei⸗ nes tauſendfachen Todes ſterben. Wer weiß, ob Du nicht bald an meinem Sarge

weinſt. O, ich ungluͤckliches Geſchoͤpf!“ — Sie entfernte ſich mit ſchwankenden Schritten und die Mutter und Tante folg⸗