Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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257 früher, als er's glaubte, ſeine Gattin mit der Tante und Marien ankamen. Er laͤ⸗ chelte im erſten Augenblick freundlich, bald aber uͤberzogen die Wolken eines finſtern

Ernſtes ſeine Stirn.

„Siehſt Du wohl, lieber Neuberg,“ ſagte ſeine Gattin,„wie gehorſam wir

Dir ſind und wie gern wir zu Dir eil⸗

ten? Alle Arie hielten uns in Hamburg feſt, aber wir riſſen uns aus denſelben los.“—„Dafüͤr danke ich Dir auch,“ er⸗ wiederte er,„aber, aber, was ſoll ich dazu ſagen, daß Du Deine Muttergewalt nicht anwendeteſt, Marien gegen den zudring⸗

lichen Menſchen zu ſchuͤtzen, der in ſeiner

thoͤrichten Leidenſchaft auf nichts Ruͤckſicht

nimmt! Ware ich da geweſen; ich wuͤrde

ihm einen andern Weg gewieſen haben. So hat er denn ſeinen Willen gehabt und mich noch weiter von ſich entfernt.“—

Sie erwiederte:„Er war im Hauſe Dei⸗ nes Bruders, ehe ich's ahnete. Durfte

ich ihn zuruͤckweiſen? Was konnte er mir antworten? Du kannſt deshalb noch han⸗