ber:„Venn es nun kein Oekonom ſeyn kann, der meine Lochter gluͤcklich machen wird, da ſie in der Stadt fuͤr das Land⸗ leben ganz unbrauchbar geworden iſt, ſo waͤre es Dein Sohn, dem ich ſie mit vol⸗ lem Vertrauen zur Gattin gaͤbe. Reichten ſeine Einnahmen zum ſtandesmäßigen Le⸗ ben nicht hin, ſo wuͤrde es mir auf eine ganz anſehnliche Zulage auch nicht ankom⸗ men. Wozu noch viel ſparen, da ich nur ein Kind und ein anſehnliches Kapital habe, ſo daß ich, ſtatt Paͤchter zu ſeyn, mir wohl ein Gut kaufen könnte. Aber aus dem Plane kann, aus einem ſehr wichtigen Grunde, wenn auch Alles fuͤr ihn ſtimmte, nichts werden. Dein Sohn hat ſich in die junge Graͤſin Brigitte ver⸗ liebt und ſie in ihn. Du kennſt das bluͤ⸗ hende, herrliche, ſchuldloſe Mädchen. Ge⸗ wiß wäreſt Du mit einer ſolchen Schwie⸗ gertochter zufrieden, wenn ſie es werden könnte. Denke Dir, die jungen Leute ſe⸗ hen ſich in Erfurt auf einem Ball, weiter nicht, gar nicht, und es entzuͤndet 9 in
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