Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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ihrem Herzen das Feuer einer Liebe, was nicht zu löſchen iſt. Der Graf weiß Alles, und ſagte dazu weder Ja noch Nein; aber Deinen Sohn hat er doch zum Herbſt hie⸗ her geladen, juſt, wenn Brigitte hier iſt. Doch wozu ſchreibe ich ſo viel von einer

Neuigkeit, die Dir Dein Sohn gewiß

ſchon gemeldet hat ꝛc.“

Da der Kaufmann Neuberg und ſeine Gattin die ſchoͤne, liebenswuͤrdige Brigitte genau kannten, ſo wuͤnſchten ſie ihrem ge⸗ liebten Sohne Gluͤck zu der Verbindung mit ihr und waren uͤber die Nachricht des Bruders hoch erfreut. Sie fuͤrchteten auch nicht, daß der Graf wider dieſe Verhei⸗ rathung ſeyn werde, da Willing einen un⸗ tadelhaften Ruf hatte, ein geachteter Offi⸗ zier war und ein anſehnliches Vermögen beſaß. Feſt wurde es von ihnen Beiden beſchloſſen, im Herbſt nach Weſtgreußen zu reiſen, mit Willing daſelbſt einzutref⸗ fen, um, wenn ſich Alles ſo nach Wunſch fuge, einem frohen Verlobungsfeſte beizu⸗ wohnen. Sie glaubten auch, wenn es