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ren ſuchen. Es iſt ihm nicht unbekannt e geblieben, daß Du ihn liebſt.
Vor Freude und Dank konnte Bri⸗ gitte kein Wort reden, Thraͤnen des Entzu⸗ ckens traten ihr in die Augen, ſie umarmte ihre Mutter mit gewaltiger Heftigkeit.
. Endlich ſagte ſie mit einem Seufzer:„Erſt im Herbſt will er kommen? Erſt dann 3
werde ich ihn ſehen? Ach! wie werde ich die Stunden bis zu ſeinem Wiederſehen zaͤhlen!“—„Maͤdchen,“ ſagte die Mut⸗ ter,„haͤtte ich durch die Entdeckung des Geheimniſſes, was mir das zaͤrtlichſte Mit⸗ leid gegen Dich abpreßte, Dein Uebel nur aͤrger gemacht? Warum verſchwieg ich's nicht! Du weißt nun, was Du mit hei⸗ ßem Verlangen zu wiſſen wuͤnſcheſt und biſt noch nicht zufrieden? Willſt Du in ei⸗ nem Tage, in einer Stunde Alles beſitzen⸗
9 wonach Du Dich ſehnſt? Brigitte, ſey nicht ungenuͤgſam, vereitele mir den Zweck nicht, den ich erreichen wollte!— „Ach! liebe, liebe Mutter,“ erwiederte ſie,
„es loderte in mir auf, verzeih, ich will
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