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Eltern Brigittens, daß ſie die Neigung in dem Herzen ihrer Tochter naͤhrten, als ſie on der Graͤfin ſelbſt hoͤrte, man werde dem Gluͤcke derſelben, wenn man es als ein wahres erkannt haͤtte, kein Hinderniß in den Weg legen. Der Graf hatte bereits
miehrere Briefe in den Haͤnden, die alle in
dem Urtheile ubereinſtimmten, daß Willing
nicht allein ein Juͤngling von der beſten
Gemüthsart, ohne Tadel und Fehl ſey,
ſondern daß er auch als ein braver, tuͤch⸗
ttiger Offizier die Liebe und Achtung ſeiner Vorgeſetzten und Kameraden genieße.
Das Eine nur, was Brigitten noch
beunruhigte, war die Ungewißheit in der
ſie lebte, ob auch Willing die zaͤrtliche
Neigung mit ihr theilte, die in ihre
Seele ſich immer tiefer grub. Schmerz⸗
haft war's ihr, wenn ſie's denken mußte,
daß ſie vergebens wuͤnſche und hoffe, daß
ſie ihre hoͤchſte Wonne vielleicht an einen
leeren, ſuͤßen Traum knuͤpfe, der leicht
zerrinnen koͤnne. Die Vorſtellung, welche
keinesweges aus der Luft gegriffen war,
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