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Blick zu und kam erſt am ſpaͤten Abend zuruͤck. Mit dem Pfarrer hatte er ein ernſtes Geſprach und es waͤre unter ihnen zur Spaltung gekommen, wenn der Geiſt⸗ liche ſich nicht beherrſchte. Er verzieh ei⸗ nem Vater, der voller Mißmuth war, daß die Tochter ſich nicht in eine Form druͤcken ließ, wie ſie ſeine Willkuͤhr wollte.
Nach und nach ſohnte ſich die Tochter mit ihrem Schickſale aus und hatte in Weſtgreußen heitere Stunden. Lieber war ſie doch im Pfarrhauſe, als auf dem Schloſſe. Schweſterlich umarmte ſie auch die Schweſtern Carls, als Brigitten. Dieſe war heitern Gemuͤths, lebte in ſeli⸗ gen Hoffnungen und Marie hoͤrte nicht auf zu trauern. Abwechſelnd, den Som⸗ mer über, war ſie mit der Tante bald in Erfurt, bald in Weſtgreußen, Brigitte aber blieb bei ihren Eltern. Kein Wort wurde im Elternhauſe von Carln geſprochen und auf mehrere Briefe, die ſie an ihn ſchickte, erhielt ſie keine Antwort. Bis zum Herbſt währten dieſe Veränderungen, dann aber,


