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Auch Willing, als die Graͤfin ſeinen Onkel verlaſſen hatte, brach in Lobeserhe⸗ bungen gegen die treffliche Frau aus.
Die Predigerfamilie kam zuerſt auf dem Schloſſe an. Der Graf ſagte:„Sie haben heute Vormittag einen Beſuch ge⸗ habt. Wie finden Sie den Capitain Wil⸗ ling. Meine Frau, die ihn bei dem Amt⸗ mann ſah, macht viel Ruͤhmens von ihm. Wie gefällt er Ihnen?“—„Ich glaube,“ erwiederte der Pfarrer,„wenn dem Scheine zu trauen iſt, daß man das Lob uͤber den Herrn von Willing nicht leicht uͤbertreiben kann. Er zeigt in ſeinem Weſen unge⸗ meine Liebenswuͤrdigkeit, viel Verſtand und Gefuͤhl. Nicht viele junge Leute kenne ich, die ihm in der feinen Sittenbildung gleichkommen. Er muß in ſeiner frühern Jugend ausgezeichnete Lehrer und Erzie⸗ her gehabt haben. Ganz von ſelbſt koͤmmt ſo etwas nicht.“
Das urtheil des Predigers beſtärkte ihn noch mehr in dem Glauben, daß das Lob, was ſeine Gattin dem Capitain ſpen⸗


