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darin ſoll ſie eine außerordentlich kuͤnſt⸗ liche Uebung haben. Wenn Du auch ihr Vetter biſt, das beruͤckſichtigt ſie nicht und das um ſo weniger, weil Du kein haͤßli⸗ cher Vetter biſt. Sie kennt die Maͤdchen, die ſich von einem ſchönen Juͤnglinge leicht
hinreißen laſſen und— Funken fangen.
Uebrigens gieb Dir keine vergebliche Muͤhe. Ein Graf hat einen hoͤhern Stolz, als ein Ebelmann und man möchte Dir Hinder⸗ niſſe entgegenſtellen, die nicht zu beſeitigen ſind. Waͤrſt Du ein reicher Junker und haͤtteſt in Deiner Jugend einen hohen Rang, dann wuͤrde man leichter Ja ſagen. Waͤre ich an Deiner Stelle, die Madame Berthes beſuchte ich gar nicht. Ich ſeh's kommen, daß Du mit einer Portion uͤbler Laune zuruͤckkehrſt.“
Willing ging mit zur Parade; aber
er blieb dabei, nach Tiſche ſeine Verwand⸗
tin zu beſuchen. Die Geſellſchaft bei Ti⸗ ſche war munter und fröhlich. Willing
erhielt ſeinen Platz bei der Frau von Bir⸗ kenfeld, die ihre ganze Unterhaltungsgabe


