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ſie ſich auf, wo wohnen ihre Eltern?“ fragte Willing weiter.—„So,“ antwor⸗ tete Erlach laͤchelnd,„gefallt Dir die Com⸗ teſſe? Eine ſolche Braut, die eine Mit⸗ gift von funfzigtauſend Thalern erhält, wie dieſe, die wuͤnſchte ich Dir wohl. Sie haͤlt ſich bei einer Madame Berthes auf, die ſie mit hundert Augen bewacht. Ihr Vater iſt der Graf Weſterberg in Weſt⸗ greußen.“—„Und wer iſt das andere Maädchen?“—„Eine Amtmannstochter
aus demſelben Dorfe.“—„Doch nicht
die Neubergen?“ fragte Willing.—„Ja, ja, dieſelbe,“ antwortete Erlach.„Ein fin⸗ ſteres Ding, das die Miene ſelten zum Lächeln verzieht und die Augen mit Erroͤ⸗ then niederſchlagt, wenn man mit ihr ſpre⸗ chen will. Ich erſpare ihr die innere Angſt und rede lieber gar nicht mit ihr.“
Als Willing nach Tiſche ſich der ver⸗ meinten Graͤfin nahen wollte, um ſich an ihren Reizen zu weiden, die er aus Ver⸗
wechſelung mit Marien dafür hielt, war
ſie aus dem Saale, zu ſeinem großen Ver⸗


