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wir von Weimar zuruͤck kommen, koͤnnen wir ja nach Weſtgreußen reiſen. Wenn Zwei wollen, muß der Dritte nicht wider⸗ ſtreben...“ Kurz, nach einer Stunde reiſete die Tante mit den Maͤdchen ab und hatte ihrer Schweſter den Auftrag gegeben, ſie in Weimar zu benachrichtigen, wenn ein Herr von Willing Erfurt verlaſſen haͤtte. Waͤhrend des Abendeſſens auf dem Boll bei dem Commandeur, ſtand Willing neben ſeinem Freunde Erlach und mehre⸗ ren Andern. Ein wunderſchönes Maͤd⸗ chengeſicht fiel ihm in die Augen und er
konnte ſeine Blicke nicht von demſelben
wegwenden. Leiſe ſprach er Erlachen ins Ohr:„Wer iſt da oben das ſchoͤne Wi
chen mit dem rothen Fleide?.—
Es ſaßen Brigitte und Marie in Kleidern neben einander.— Frlach warf ei⸗ nen fluͤchtigen Blick dahin und erwiederte: „Es iſt eine Graͤfin von Weſterberg.“ Er nannte juſt ſie darum, weil ſie, nach ſei⸗ nem Geſchmack, viel reizender war, als die neben ihr ſitzende Marie.„Wo hält


