Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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fuͤhlen zu laſſen. Der Aberglaube der vo⸗ rigen Koͤnige, der Eifer finſterer Zeiten, die Meinung, man thue der Gottheit einen Ge⸗ fallen, und könne ſich die Seligkeit durch Gaben erkaufen, die man der heiligen Schaar ertheile, hatte die Geiſtlichkeit in den Beſitz großer Nationalreichthuͤmer ver⸗

ſetzt.

Keine Macht des Adels konnte der Kleriſei, wenn der Koͤnig auf ihrer Seite ſtand, ſchaden; aber ihr Wohl und Wehe lag auch in ſeiner Hand, ihr Fortbeſtehen oder ihr Untergang war an den Thron ge⸗ bunden. Der Papſt bekuͤmmerte ſich um die Geiſtlichkeit Schottlands gar nicht, weil das arme Reich ihm keine goldenen Erndten verſprach, und es blieb dem Mo⸗ narchen uͤberlaſſen, Biſchofthuͤmer und Ab⸗ teien nach Gutduͤnken und Gunſt zu be⸗ ſetzen. Uebrigens forderte es die Klugheit,

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