Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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203 kein armer Hauſen, deſſen Subſiſtenz von milden Gaben abhaͤngig war, der ſich, um

ſein Leben zu friſten, vor dem beguͤterten

Adel ſchmiegen und ihm huldigen mußte, ſie beſaß eintraͤgliche Pfruͤnden und Guͤter, die ſie in den Stand ſetzten, ein ſorgenfreies Wohlleben fuͤhren zu können. Dies war eine nicht ſchwache Stuͤtze ihres Anſehens. Da, wo der Diener der Religion faſt bet⸗ teln gehen mußte, wo er fuͤr ſeine Dienſte ſchlecht beſoldet wird, wo die Gottheit ihn gleichſam ſelbſt zur Armuth erniedrigt hat, die man mit Mitleid oder Verachtung anſieht, da hat er in den Augen des gro⸗ ßen Haufens, der im Irdiſchen ſeinen

Himmel, ſeine Ehre und ſein Heil ſucht,

wenig Gewicht, ſeine Stimme wird uͤber⸗ hoͤrt, er ſcheuet ſich derbe Wahrheit zu ſa⸗ gen, und halt er feſt an ſeiner Pflicht, ſo hat man Mittel genug, ſich auf alle Weiſe an ihm zu raͤchen und ihn ſeine Ohnmacht